Tee zum Sonn­tag (White Oothu): DSL-Ausfall, Neon Gene­sis Evan­ge­lion Kapi­tel 91, Blog jetzt mit Abon­ne­ment­funk­tion, Herz­blu­ten und vie­les mehr

Diese Woche sah es mit der Akti­vi­tät im Blog und Wiki etwas mau aus. Dies liegt im Wesent­li­chen an der Tat­sa­che, dass ich seit Diens­tag kei­nen funk­tio­nie­ren­den DSL-Zugang habe. Zuerst gab es eine groß­flä­chige Stö­rung bei mei­nem Pro­vi­der. Zeit­gleich dazu ist auch mein Rou­ter kaputt­ge­gan­gen. Mein ISP ver­sprach mir dar­auf­hin also einen neuen Rou­ter bis Frei­tag. Der Rou­ter traf auch pünkt­lich ein, jedoch wurde das fal­sche Netz­teil mit­ge­lie­fert. Somit wie­der ange­ru­fen und das Ver­spre­chen erhal­ten, dass bis Mon­tag das rich­tige Netz­teil ein­trifft. War diese Woche ein rich­ti­ger Glücks­pilz wie es scheint.

Hof­fent­lich kann ich dann ab Mon­tag wie­der mein DSL nut­zen. Hab zwar noch mobi­les Inter­net und USB-Tethering aber gerade für die Arbeit am Blog und Wiki sowie andere Dinge, die viel Daten­ver­brauch ver­su­chen (z.B. Youtube), will ich nicht wirk­lich mein gan­zes Daten­vo­lu­men auf­brau­chen. Wenigs­tens waren die Mit­ar­bei­ter bei der Hot­line nett, kom­pe­tent und rela­tiv flott. Es ruft in mir nur immer gemischte Gefühle her­vor, wenn sich die Hot­lin­e­mit­ar­bei­ter über ver­ständ­nis­volle und höf­li­che Kun­den so sehr freuen. Da ich selbst einige Leute kenne, die im Bereich tele­fo­ni­scher Kun­den­be­ra­tung arbei­ten, weiß ich jedoch wie anstren­gend Kun­den mit­un­ter sein kön­nen. Ergo: Seid nett zu euren Kun­den­be­ra­tern und ver­misst denen nicht den Tag.

Das erste Kapi­tel des 14. Ban­des des Neon Gene­sis Evan­ge­lion Man­gas kommt daher erst nächs­ten Sonn­tag, viel­leicht auch eins, zwei Tage frü­her, falls ich es schaffe.

Eine wich­tige Neue­rung ist übri­gens die Abon­ne­ment­funk­tion, damit habt ihr die Mög­lich­keit euch per E-Mail über neue Arti­kel infor­mie­ren zu las­sen. Zu fin­den gleich unter der Such­funk­tion am rech­ten Rand. Gab übri­gens am Frei­tag War­tungs­ar­bei­ten am Ser­ver, wahr­schein­lich wurde die Heartbleed-Lücke geschlossen.

White Oothu Blätter

Die Blät­ter des White Oothu sind rela­tiv groß, aller­dings befin­den sich auch einige zer­bro­chene Blät­ter zwi­schen den grö­ße­ren. Die Farbe der Blät­ter variert von Früh­lings­grün bis Herbstbraun.

Nun zum Sonn­tags­tee: Dies­mal gibt es wei­ßen Tee, jedoch nicht die Pro­mi­nenz aus China, son­dern einen Neu­ling aus Indien den „White Oothu“ Bio von TeeGschwend­ner. Der White Oothu wird erst seit etwa einem Jahr­zehnt in Süd­in­dien ange­baut und ist daher nur bei weni­gen Tee­händ­lern erhält­lich.  100g White Oothu kos­ten bei TeeGschwend­ner 6,90€, wodurch er eine preis­werte Option für jene ist, die wei­ßen Tee mit ordent­li­cher Qua­li­tät ein­mal aus­pro­bie­ren möchten.

Emp­foh­len wer­den 1-1,3g Tee pro 100 ml (1 Tee­löf­fel ent­spricht beim White Oothu ca. 1-2g), eine Tem­pe­ra­tur von 70°C sowie eine Zieh­zeit von 2 Minu­ten. Bei die­ser Tee­menge hat der Tee aller­dings nur einen zar­ten, kaum wahr­nehm­ba­ren Geschmack, was wie­derum typisch für weiße Tees ist. Da ich mei­nen Tee sowieso stär­ker als der Durch­schnitts­eu­ro­päer mag ver­wende ich 2-2,5g Tee pro 100 ml, denn so kommt das Aroma viel bes­ser zur Gel­tung. Übri­gens ist es auch mög­lich den White Oothu für 4 Minu­ten zie­hen zu las­sen, dadurch wird er noch­mals inten­si­ver. Bei län­ge­ren Zieh­zei­ten sollte man vor­sich­tig sein, da schon nach vom 5-6 Minu­ten einen selt­sa­men, leicht bit­te­ren Geschmack annimmt, der mich an den untrink­ba­ren zwei­ten Auf­guss eines Schwarz­tees erinnert.

White Oothu Tasse

Der erste Auf­guss besitzt eine sehr anspre­chende Farbe. Diese ist jedoch nur bei einem gut ein­ge­stell­ten Moni­tor wirk­lich zu erkennen.

Der erste Auf­guss hat zunächst einen gold­gel­ben, sehr kla­ren Farb­ton, der sich jedoch wäh­rend des Ein­gie­ßens ändert und eher an hel­len Bern­stein erin­nert, seine Klar­heit behält er jedoch bei. Der Duft ähnelt einem Dar­jee­ling Schwarz­tee, jedoch ist er weni­ger kom­plex und deut­lich schwä­cher. Geschmack­lich ist der White Oothu mild, erin­nert aber vor allem im Abgang an einen Schwarz­tee, jedoch ohne jeg­li­che Bitterkeit.

White Oothu Aufguss 2

Der zweite Auf­guss über­zeugt durch neue Geschmacksnoten.

Für den zwei­ten Auf­guss – wei­ßer Tee kann und sollte mehr­fach auf­ge­gos­sen wer­den – emp­fehle ich eine Tem­pe­ra­tur von 70-75°C. und eine Zieh­zeit von 15 bis maxi­mal 60 Sekun­den (im Bei­spiel wur­den ca. 30 Sekun­den ver­wen­det). Er ist deut­lich dunk­ler als der erste, wodurch er optisch weni­ger anspre­chend ist. Nur durch einen tie­fen Atem­zug ist ein fei­ner Geruch noch fest­stell­bar. Geschmack­lich über­zeugt der zweite Auf­guss fast mehr als der erste: Zwar schmeckt der Tee ins­ge­samt schwä­cher, jedoch kom­men nun einige neue Geschmacks­no­ten zur Geltung.

White Oothu Aufguss 3

Der dritte Auf­guss ist zwar trink­bar, kann aber mit dem ers­ten und zwei­ten Auf­guss nicht mehr mithalten.

Mit 75-80°C und einer Zieh­zeit von 1-2 Minu­ten kann ein drit­ter Auf­guss ver­sucht wer­den. Die­ser ist sowohl vom Farb­ton wie auch vom Duft und Geschmack her deut­lich blas­ser – aber den­noch trink­bar, wenn genü­gend Blät­ter ver­wen­det wurden.

Wer expe­ri­men­tier­freu­dig ist und einen vier­ten Auf­guss wagen möchte, sollte die Tem­pe­ra­tur mög­lichst hoch wäh­len (80°C-90°C). Auch die Zieh­zeit sollte jetzt min­des­tens 2 Minu­ten betra­gen. Geschmack­lich soll­ten Expe­ri­men­tier­freu­dige zu die­sem Zeit­punkt nicht mehr allzu viel erwarten.

Fazit: Der White Oothu ist trink­bar und eig­net sich durch­aus als preis­wer­ter Ein­stei­ger­tee für Tee­trin­ker, die noch kei­nen wei­ßen Tee getrun­ken haben, aber aus­pro­bie­ren möch­ten. Gerade Schwarz­tee­trin­ker dürf­ten an die­sem Tee Gefal­len fin­den. Er kann aller­dings nicht mit den hoch­wer­ti­gen chi­ne­si­schen Weiß­tees wie Yin Zhen (deutsch: Sil­ber­na­del) oder Pai Mu Tan (deutsch: weiße Pfingst­rose) mit­hal­ten. Das muss er aller­dings nicht, da er geschmack­lich sei­nen eige­nen Weg geht und gar nicht ver­sucht die wei­ßen Tees aus dem Reich der Mitte zu imitieren.

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